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Mein 2018 und was ich mir vorgenommen habe

Mein Jahr 2018..... und was ich aus diesem Jahr gelernt habe

2018 startete für mich mit einem gerissenen Außenband und den Gedanken an eine coole Silvesternacht mit kleinen Peinlichen Momenten und gelegentlichen schmerzen am Oberschenkel dank ein paar blauer Flecken die ich beim nicht so grazilen Abgang einer Bank davon trug!

Also alles in allem eine gute Nacht. Ich bin nie mit Großen Vorsätzen ins neue Jahr gegangen weil ich den Gedanken immer komisch finde auf einen bestimmten Tag zu warten um etwas zu ändern. Aber trotztem kann ich die Magie eines Neubeginns zum neuen Jahr verstehen. 

 

Das Jahr ging gut weiter mit viel arbeit zwei besuchen in Berlin bei Aveda. Mir bringen diese kleinen Reisen immer so viel. Sei es Motivation oder neue Inspiration. Ich habe das Gefühl das es mir danach einfach immer gut geht. Lernen macht auch Spaß wenn man das tut was einen Glücklich macht.

Außerdem hatte ich das vergnügen mit den Besten der Besten Aveda Artists zusammen zuarbeiten. 

Mit dem unglaublichen Ian Michael Black in München zum Demi+ Launch.

Mit Nadina Thelen und der lieben Raylene.

Mit Bea Carmichael und Bastian Casaretto in München für die Speed of light collection

und Mit Joe Mckay, Valerina Mazrekaj, Sabine Walter und Katrine Jakobsen in Berlin. 

Außerdem habe ich auch im neuen Jahr noch zwei Module die ich Christian Engel bei einem Color Spezialisten Seminar assistieren darf. 

 

Außerdem hat es mir soviel Spaß gemacht mein wissen nicht nur an meine Azubis weiter zu geben sondern auch an Fertige Friseure bei Aveda. Auch wenn es manchmal viel sein kann, macht es mir so unglaublich viel Spaß und Erfüllung alles was ich weiß weiter zu geben.

Was das Leben außerhalb der arbeit angeht hatte ich eigentlich immer das Gefühl das alles so läuft wie es sollte. Ich war in einer liebevollen Beziehung in der ich mich immer sicher und geborgen fühlte. 

Unser zweiter Thailand Urlaub im Mai 2018 war wunderschön und ich war nie glücklicher. 

Wir flogen nach Phuket und besuchten, Ko lanta, Ko Phi Phi und Ko ngai. Drei Wochen nur wir zwei und es war sogar Harmonisch bis auf ein, zwei Momente aber ohne die wäre es auch iwie komisch gewesen.

Das meine Beziehung dann so schnell auseinander geht, damit hätte ich nie gerechnet. 

und obwohl ich für die zwei Jahre die wir zusammen verbracht haben so verdammt dankbar bin und wir so tolle Momente miteinander hatten, musste ich mir einige dinge eingestehen.

 

Ich musste mir eingestehen das ich nicht 100% ich selbst sein konnte, ich hatte immer das Gefühl alles richtig machen zu müssen. Ich fühlte mich eingeschränkt obwohl ich weiß das er mir nie das Gefühl geben wollte, habe ich mich nicht wohl mit mir gefühlt. 

Ich war mir nicht wichtig genug, diese andere Person war das wichtigste für mich. 

Und als dann klar war das es ein endgültiges Ende ist, war ich so glücklich, glücklich über alle tollen Momente über alles was wir zusammen erlebt haben und zugleich glücklich das ich wieder ich sein dürfte.

Auch in unserer Pony Club Academy ging es wie immer heiß her. 

Ich kann gar nicht sagen wie stolz ich auf alle unsere Azubis bin und ich glaube ich sage das auch nicht oft genug aber ich bin so glücklich über den Beruf den ich ausüben darf. 

 

Trotzdem merke ich wie der Job auch an mir zehrt. Ich nehme immer alles mit nachhause, das bedeutet für mich das ich mir immer extrem viele Gedanken mache und versuche überall einen sinn und Logik zu sehen und es frustriert mich wenn ich diese nicht finden kann. 

Oft macht mich das auch alles sehr sehr müde und ich brauche zeit um meine Batterien wieder aufzuladen. 

 

Deshalb habe ich mich auch entschieden 2019 kürzer zu treten. Ich möchte viel reisen und mich um mich selbst kümmern.außerdem habe ich meine Stunden reduziert um mehr zeit für mich und für das was mir wichtig ist zu haben. 

 

Tatsächlich sind meine Azubis auch wenn sie schon älter sind wie kinder für mich. 

Ich möchte für sie da sein, mir ihre Probleme anhören, versuchen sie in allem zu unterstützen und sie weiter zu bringen im Leben. Nicht nur als Friseure sondern auch als Menschen.

Von 11 Azubis im 1 Lehrjahr mit denen wir im September angefangen haben, sind noch 7 übrig und ich könnte nicht glücklicher sein.

Also was habe ich mir für 2019 vorgenommen? Habe ich vorsetzte? Was habe ich aus 2018 gelernt? 

 

Fangen wir mal an mit dem was ich gelernt habe.

Vor allem habe ich gelernt das man sich nichts sicher sein kann und es immer anders kommen kann als man es geplant hat. und das ist auch gut so! Das leben sollte spannend und unvorhersehbar sein und so gerne ich manchmal wüsste was mich erwartet so froh bin ich das ich es eben nicht weiß. Ich nehme alles so wie es kommt und versuche so positiv wie möglich zu sein, denn ich kann es eh nicht ändern.

 

Habe ich Vorsetzte?

ich will mich mehr um mich und um meine Psyche kümmern. ich habe das Gefühl dass ich mehr zeit in mich investieren muss. Sei es Sport, gesundes essen, Mediation oder einfach das machen wonach mir grade ist.

 

Was habe ich mir für 2019 noch vorgenommen?

Ich habe einiges vor, aber es sind alles Sachen auf die ich wirklich lust habe. Ich werde viel reisen, privat und beruflich und darauf freue ich mich schon extrem. Außerdem möchte ich wieder mehr Yoga machen, mehr meditieren, gesünder essen, mehr mit meiner Familie machen und wieder mehr zu mir selbst finden.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Start in das neue Jahr. 

Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf 

 

XoXo Steph

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